CAIRO co-organisiert 13. „Mittweida-Workshop für computergestützte Intelligenz“ mit Anwendungen in Medizin, Bioinformatik und Sensorsystemen

16.09.2021 | Fakultät
KI-basierte Techniken werden zur frühzeitigen Erkennung von Bewegungsstörungen oder im Weinanbau eingesetzt

Künstliche Intelligenz einsetzen, um Lösungen für aktuelle Fragestellungen zu finden: Diesen Ansatz hat der „13. Mittweida Workshop on Computational Intelligence 2021“ eingesetzt. Jährlich richtet die Partnerhochschule Mittweida (Sachsen) in Zusammenarbeit mit der FHWS einen Wissenschafts-Workshop zu neuen Trends und Entwicklungen in Machine Learning für Datenanalyse und Visualisierung aus. In diesem Jahr fand der wissenschaftliche Austausch als Hybrid-Veranstaltung mit vierzig Personen vor Ort sowie weiteren online zugeschalteten Personen statt. Der Workshop setzt sich sowohl mit neuen theoretischen KI-Modellen, als auch deren Anwendung in der Praxis auseinander, beispielsweise in der Medizin, Bioinformatik oder technischen Systemen. 

Die Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik und das CAIRO-Center der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt nahmen mit mehreren wissenschaftlichen Mitarbeitern teil. Bereits seit vielen Jahren ist der aktuelle CAIRO-Leiter Prof. Dr. Frank-Michael Schleif wesentlicher Bestandteil bei der Organisation und Durchführung solcher wissenschaftlichen Veranstaltungen. Die Doktoranden Philipp Väth und Maximilian Münch präsentierten dort nicht nur ihre aktuelle Forschung aus den vergangenen Monaten, sondern konnten auch von dem Austausch mit erfahrenen Forschern profitieren. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Hochschule Mittweida, Universität Bielefeld, Universität Groningen oder dem Fraunhofer IFF Magdeburg waren auch Kooperationspartner der Porsche AG, Infineon Technologies und vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) vertreten.

Interpretierbare Modelle und Verfahren

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Workshops war die Analyse von interpretierbaren Modellen und deren Anwendung, beispielsweise zur Klassifizierung von Bewegungsstörungen wie Muskelzittern oder unwillkürliche Muskelzuckungen durch 3D-Bilder, Muskelaktivität und Bewegungsdaten oder die wissenschaftliche Auswertung von Hyperspektral-Aufnahmen zur Optimierung in der Agrarwirtschaft, z.B. in Wein- oder Gartenbau.

Ein besonderer Aspekt des Mittweida Workshops sei es, so Prof. Dr. Schleif, junge Forscherinnen und Forscher zu ermutigen, ihre Arbeiten zu diskutieren und sich mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auszutauschen und zu vernetzen. 

Kontakt:  Prof. Dr. Frank-Michael Schleif