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16.04.15

Professor Dr. Karsten Huffstadt erhält den FH-Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft der IHK

FHWS-Institut arbeitet am „3D-Scanner zur Echtzeiterfassung eines Modelliermasse-gestützten Designprozesses“

Vergabe des FH-Förderpreises (von li.) Jürgen Bode, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, FHWS-Vizepräsident Professor Dr. Jürgen Hartmann, IHK-Präsident Otto Kirchner, die Studenten Toni Fetzer und Christian Petry, Professor Dr. Karsten Huffstadt sowie Dr. Rudolf Fuchs, Schatzmeister der Gesellschaft der Förderer und Freunde der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.

Vergabe des FH-Förderpreises (von li.) Jürgen Bode, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, FHWS-Vizepräsident Professor Dr. Jürgen Hartmann, IHK-Präsident Otto Kirchner, die Studenten Toni Fetzer und Christian Petry, Professor Dr. Karsten Huffstadt sowie Dr. Rudolf Fuchs, Schatzmeister der Gesellschaft der Förderer und Freunde der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.

Professor Dr. Karsten Huffstadt erläuterte das Projekt. (Fotos FHWS / Klein)

Professor Dr. Karsten Huffstadt erläuterte das Projekt. (Fotos FHWS / Klein)

Professor Dr. Karsten Huffstadt, Institutsleiter IDIS – Institut Design und Informationssysteme an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) erhielt den diesjährigen FH-Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft der IHK Würzburg-Schweinfurt zusammen mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern Toni Fetzer und Christian Petry. IHK-Präsident Otto Kirchner überreichte ihm zur Realisierung seines Projektes „3D-Scanner zur Echtzeiterfassung eines Modelliermasse-gestützten Designprozesses“ einen Förderscheck in Höhe von 2.910 Euro.

Professor Dr. Karsten Huffstadt erläuterte sein Projekt: „Das Institut für Design und Informationssysteme will Menschen dabei helfen, möglichst natürlich mit Computern zu interagieren. Aktuelle Technologien haben den Nachteil, dass sie nur bedingt flexibel und formbar sind. Dadurch gehen das Erleben unterschiedlicher Formen und der kreative Prozess im Umgang mit virtuellen Objekten verloren. Hier setzen wir mit unserem Projekt an.“ Er möchte in den kommenden Monaten mit seinem Team einen Prototypen entwickeln, der Objekte in Echtzeit scannt, verarbeitet und dem Nutzer als 3D-Modell darstellt.

„Wir unterstützen Forschungsvorhaben insbesondere dann, wenn sie von vornherein auf unmittelbaren Praxisbezug angelegt sind“, unterstrich IHK-Präsident Otto Kirchner die Bedeutung des FH-Förderpreises. Anlässlich der Scheckübergabe im Beisein von Vizepräsident Professor Dr. Jürgen Hartmann, Dr. Rudolf Fuchs, Schatzmeister der Gesellschaft der Förderer und Freunde der FHWS e.V., und Jürgen Bode, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, würdigte Kirchner die Bedeutung angewandter Forschung.

Die IHK hat den FH-Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft im Dezember 2010 ins Leben gerufen mit dem Ziel, technologieorientierte, innovative Forschungsdisziplinen, Managementtechniken, Forschungsvorhaben und Projekte an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt zu fördern, um neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln. Der erste FH-Förderpreis ging an Professor Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt mit seinem Projekt „Optichain – Analyse von Supply Chains im regionalen Katastrophenszenario“, der zweite an Professor Dr. Christoph Bunsen mit seinem Projekt Der Schwalbe das Rauchen abgewöhnen.“