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09.05.16

E-Government: FHWS erstellte Studie zum „Bürgerkonto“ und seinen Einsatzmöglichkeiten

Statt einem Gang in die Behörde mit Wartezeiten kann man künftig per Bayern ID online Dienstleistungen beantragen

Die Professorinnen Dr. Gabriele Saueressig (li.) sowie Dr. Isabel John haben mit Unterstützung der wissenschaftlichen Mitarbeiter Johannes Heißenstein und Nicolas Pfeuffer die Studie „Das Bürgerkonto: Möglichkeiten und Poten-tiale“ zum E-Government erstellt. (Foto FHWS)

Die Professorinnen Dr. Gabriele Saueressig (li.) sowie Dr. Isabel John haben mit Unterstützung der wissenschaftlichen Mitarbeiter Johannes Heißenstein und Nicolas Pfeuffer die Studie „Das Bürgerkonto: Möglichkeiten und Poten-tiale“ zum E-Government erstellt. (Foto FHWS)

Die Studie steht zum Download zur Verfügung unter http://www.bay-innovationsstiftung.de/index.php?id=77

Die Studie steht zum Download zur Verfügung unter http://www.bay-innovationsstiftung.de/index.php?id=77

Wer kennt das nicht – den Gang zum Amt oder zur Behörde, Öffnungs- und Wartezeiten, vergessene Unterlagen. Abhilfe schafft das E-Government: Vielfach können gewünschte Dienstleistungen künftig online und zeit- wie ortsunabhängig beantragt werden. Der Freistaat Bayern hat für die Kommunen einen sicheren Zugang zu Bürgerdiensten eingerichtet, der z.B. von der AKDB (Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern) als Bürgerserviceportal betrieben wird. Der Zugang kann gesichert mit dem neuen Personalausweis und der sog. eID-Funktion erfolgen. Die Professorinnen Dr. Isabel John und Dr. Gabriele Saueressig (sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter Johannes Heißenstein und Nicolas Pfeuffer am Institut für Design und Informationssys-teme (IDIS) an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt) haben für die „Innovationsstiftung Bayerische Kommune“ eine Studie zum sogenannten Bürgerkonto erstellt - „Das Bürgerkonto: Möglichkeiten und Potentiale“.

Die neunzigseitige Studie analysiert das Bürgerkonto hinsichtlich verschiedener Aspekte auf Basis von Interviews mit Bürgermeistern, Abteilungsleitern, Referenten, IT- und Service-Mitarbeitern von Kommunen und Verbänden: Sie stellt Möglichkeiten für Kommunen, Bürger und Wirtschaft dar und gibt Handlungsemp-fehlungen für Kommunen zu dessen Einsatz sowie Hinweise zur Weiterentwicklung des Bürgerkontos in Bayern. Untersucht wurden zehn Bereiche. Dazu gehört insbesondere die Authentifizierung als Grundfunktionalität des Bürgerkontos, mit deren Hilfe eGovernment-Dienstleistungen der Städte und Ge-meinden, der Landkreise und des Freistaats auch übergreifend genutzt werden können. Ein wichtiges Handlungsfeld ist eine hohe Nutzerfreundlichkeit des kommunalen eGovernment-Angebotes etwa unter Berücksichtigung des Lebenslagenkonzeptes oder der Möglichkeiten von Self-Service-Angeboten. Bei den technischen Aspekten rund um die Infrastruktur und Architektur nimmt das Thema Sicherheit und Datenschutz eine wichtige Rolle ein. Nicht zuletzt werden die Entwicklungen mit einbezogen, die sich aus der europäischen Perspektive ergeben.

Weitere Informationen unter Bayern ID