Studienziel

Informationssysteme verbinden den Menschen mit Computern und Technik mit der Zielsetzung, auf optimalem Wege Informationen bereit zu stellen und eine Kommunikation zwischen Personen zu ermöglichen. Egal ob soziale Systeme wie Facebook oder betriebliche Systeme wie SAP - Informationssysteme spielen in der heutigen Zeit eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung unserer Zukunft!

Durch das Masterstudium Informationssysteme an unserer Hochschule, das auf ein grundlegendes Bachelorstudium der Informatik oder Wirtschaftsinformatik aufbaut, erfolgt eine wertvolle und zielgerichtete Wissensvermittlung, die hochqualifizierten Absolventen ein weites Spektrum an weiteren beruflichen und persönlichen Möglichkeiten bietet.

Die zentralen Aspekte der Vermittlung von Fachkompetenzen im Studiengang Informationssysteme befinden sich in harmonischem Einklang mit den Anforderungen aus der aktuellen Wissenschaftsdiskussion, den gesellschaftlichen Anforderungen an die Informatik, den sozialen Gesichtspunkten der Digitalisierung sowie den praktischen Bedürfnissen der Unternehmenswelt. Ausgangspunkt dieser konsekutiven Kompetenzvermittlung ist dabei der erfolgreiche Abschluss eines vorgelagerten Bachelorstudiengangs. Das fachliche Qualifikationsziel im Masterstudiengang ist die Vermittlung von erweiterten Kenntnissen und Fertigkeiten in der Informatik und Wirtschaftsinformatik, die für die beruflichen Anschlussmöglichkeiten zielführend sind. Das Studium ist in diesem Kontext fachlich-paritätisch zwischen der Disziplin der reinen Informatik und der (angewandten) Wirtschaftsinformatik konstruiert. Somit können sowohl Bachelorstudierende aus dem Bereich der Informatik als auch der Wirtschaftsinformatik jeweils fachliche Kompetenzen in ihrem Kernbereich vertiefen sowie im anverwandten Bereich erweitern.

Die Persönlichkeit der Studierenden entwickelt sich insbesondere dadurch weiter, dass im Master verstärkt ein eigenständiges und in die Tiefe gehendes, reflektierendes Arbeiten verlangt wird. Die Studierenden sollen selbstständiger, kritischer und kreativer werden. Ferner werden durch den hohen Anteil an seminaristischen Veranstaltungen Präsentations- und Argumentationsfertigkeiten gefördert, die zum Ausbau der Persönlichkeits- und auch Sozialkompetenzen führen. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingearbeitet, dass die Studierenden ein explizites Verständnis für soziale Verantwortung im Kontext der Entwicklung digitaler Systeme entwickeln. Gesonderte Veranstaltungen zur Ethik in der Informatik sowie grundlegende Seminare zur Sozial- und Führungskompetenz unterstreichen diesen Kompetenzausbau. Ein weiteres Augenmerk wird auf den Ausbau und die Förderung der methodischen Kompetenzen gelegt. Wie auch schon in den Bachelorstudiengängen werden Studierende dazu ermutigt, Probleme zu lösen und ihre Kompetenzen in neuen und unvertrauten Situationen anzuwenden. 

Die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten stellt eine Grundsäule des Masterstudienganges Informationssysteme dar. Bei der Ausgestaltung aller Module wird darauf geachtet, dass Studierende wissenschaftlich fundierte Entscheidungen treffen. Dabei erlernen die Studierenden, für neue anwendungs- und forschungsorientierte Aufgaben der Informatik und deren angrenzende Disziplinen eigenständige Wissenschaftsziele zu definieren. Das speziell auf die Vermittlung wissenschaftspraktischer und -theoretischer Kompetenzen ausgerichtete Wissenschaftsseminar sowie die Veranstaltung Wissenschaftstheorien schaffen dafür ein breites Fundament und fördern das wissenschaftliche Denken der Studierenden. Die Masterarbeit unterliegt letztlich einem strengen Begutachtungsprozess, der insbesondere die Wissenschaftlichkeit in den Vordergrund stellt.

Absolventen des Studienganges haben Kompetenzen in allen Bereichen erworben, die für eine zukunftsgerichtete Berufswelt nötig sind (s. o). Insbesondere durch die stark zunehmende Digitalisierung in allen Lebenslagen ist ein umfangreiches Verständnis von Informationssystemen von großer Bedeutung. Studierende des Studienganges erhalten das spezifische Fachwissen, um Anforderungen auch in anspruchsvollen Entscheidungspositionen gerecht zu werden. Durch die hohe Flexibilisierungsmöglichkeit im Rahmen der Auswahl verschiedener Wahlpflichtmodule ist eine weitreichende Spezialisierung möglich. Dadurch ist neben einer Verwendung in management-orientierten Berufsrichtungen auch eine fachliche Konzentration möglich, die wiederum die Auswahl an Berufsfeldern nicht nur auf Managementaufgaben beschränkt (bspw. Industrie 4.0, KI etc.).

Da künftig neben der Automatisierungstechnik und der Elektromobilität das Feld der Informatik als Grundlage und Verbindungsdisziplin für die gesellschaftliche Entwicklung eine entscheidende Rolle einnehmen wird, kann nicht nur von einer derzeit optimalen Erwerbsverwendung ausgegangen werden. Auch zukünftig wird der Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich eher zunehmen und somit auch die Garantie für die Notwendigkeit zum lebenslangen Lernen fortbestehen. Durch die vermittelten Kenntnisse sind die Absolventen in der Lage, dieses selbstgesteuerte Lernen fortzuführen.

Logo bzw. Siegel des ASIIN e.V. für akkreditierte Studiengänge

Akkreditierung

Aufgrund dieser Programmakkreditierung, die für den Master-Studiengang durchgeführt wurde, waren Änderungen in der Studienstruktur und Bezeichnung des Master-Studiengangs erforderlich.

Der umgestaltete Master-Studiengang "Informationssysteme" ist seit Dezember 2008 akkreditiert. Die Akkreditierung wurde 2014 erfolgreich verlängert.

Hier finden Sie die Akkreditierungurkunde für den Masterstudiengang Informationssysteme (PDF 437 KB, 2015-04-27).